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Jeder weiß es: Rechtsradikale werben auf unseren Schulhöfen für ihre Sache. Wie aber schafft man es, Jugendliche vor der Propaganda der Rechten zu bewahren, ohne gleich mit dem moralischen Zeigefinger zu drohen? Der Medienverband Eyes&Ears der Europäischen Union unter der Leitung von Andreas Varesi macht es vor. Mit einem Augenzwinkern berichtet der Spot des Verbandes über die “Probleme” einer Randgruppe: der Rechtsradikalen. Insbesondere Ihr steifer rechter Arm, so die “Nachrichtensprecherin” des Spots, mache die Betroffenen zu bemitleidenswerten Außenseitern.
Der Spot zeigt Alltagssituationen, in denen der rechte Arm zum Verhängnis wird. Dabei spielt er geschickt auf die Insights der Zielgruppe (junge Männer zwischen 15 und 25 Jahren) an. Ihre Sehnsüchte wie Macht, Stärke, Anerkennung, Erfolg und Coolness bleiben bei der Darstellung der Rechtsradikalenszene komplett auf der Strecke. Was zu guter Letzt bleibt, ist eine Resozialisierungsmaßnahme als menschlicher Wäscheständer im Omas Vorgarten.
Methode: Der Spot greift ein Wahrzeichen der “Marke” Nazi auf und besetzt es mit einem für Jugendliche besonders abschreckenden Wert: der Lächerlichkeit. Dadurch verursacht er einen Image-Schaden, der sich nicht wieder ausbügeln lässt und keine Märtyrer produziert. – Schade nur, dass sich VIVA und M-TV nicht dafür entscheiden konnten, den Spot auch zu schalten.
Wir tun es:
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